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Frostschutzmittel spart Geld und Nerven

Der Winter mit Minusgraden, Eis und Schnee kommt vielleicht noch und gute Vorbereitungen können Ihre Sicherheit enorm erhöhen. Neben der passenden Bereifung, zählt auch der Frostschutz dazu. Denn wenn Sie im Winter die Scheibenwaschanlage betätigen und die Scheibe zufriert, kann dies sogar ein Bußgeld nach sich ziehen. 

Frostschutz dient der Sicherheit

Wussten Sie, dass 20 Euro fällig werden, wenn Sie ohne Frostschutz im Scheibenwischwasser erwischt werden? Tatsächlich ist das in Deutschland in der Straßenverkehrsordnung verankert. Aber das dürfte Ihr kleinstes Problem sein, wenn Sie mit vereisten Scheiben und eingefrorenem Wischwasser unterwegs auf der Strecke bleiben. Um das zu verhindern gibt es drei einfache Tipps: Immer einen Liter Frostschutzmittel als Reserve im Kofferraum haben, rechtzeitig vor Beginn der Wintersaison das Wischwasser mit einem ausreichendem Konzentrat mischen – und den Frostschutzgehalt im Wischwasser überprüfen. Wie das geht? Verraten wir von A1A-Automotive Ihnen in diesem Text.

Welche Inhaltsstoffe sind im Frostschutzmittel?

Die Konzentrate enthalten Wasser, Scheibenreiniger und verschiedene Alkohole wie Isopropanol oder Ethanol. Diese verhindern das Gefrieren. Je nach Mischverhältnis bieten Frostschutzmittel unterschiedliche Frostsicherheiten. Im Winter in Deutschland reicht momentan ein Konzentrat, das bis zu Minus 25 Grad geeignet ist. Man kann Frostschutz auch mit handelsüblichem Spiritus selbst herstellen. Allerdings kann der die Gummidichtungen zerstören. Und wirklich günstiger ist die eigene Herstellung auch nicht.

Wie messe ich den Gehalt des Frostschutzmittels im Wasser?

Mit einem Frostschutzprüfer in Form eines Refraktometers oder einer Spindel. Mit der Spindel entnehmen Sie etwas Flüssigkeit aus dem Behälter der Scheibenwischanlage – und die Skala zeigt den aktuellen Frostschutz an. Das Refraktometer liefert präzisere Ergebnisse – und kommt nicht nur beim Wischwasser sondern auch beim Messen der Frostsicherheit im Kühlwasser und der Dichte der Batteriesäure zum Einsatz. Bei der Anschaffung eines Refraktometers müssen Sie darauf achten, dass er die in Ihrem Frostschutzmittel enthaltenen Alkohole messen kann. Übrigens: Sie müssen nicht zwangsläufig selbst einen Frostschutzmesser im Autofachhandel kaufen – viele Tankstellen bieten entsprechende Geräte zum kostenlosen Messen an. 

Was sind die Vorteile eines eigenen Messgerätes?

Sie sind unabhängig, wenn Sie mal eben schnell die Frostsicherheit von Wischwasser und Kühlwasser kontrollieren möchten – und das kann im Winter bei einem deutlich höheren Wischwasserverbrauch durch Salz und Dreck eben durchaus häufiger vorkommen. Und: Die Geräte sind relativ günstig zu bekommen. Von daher lohnt sich die Anschaffung eines Frostschutzprüfers für jeden Autofahrer.

Was gilt es bei der Messung zu beachten?

Am optimalsten ist es natürlich, wenn Sie alles in einem Abwasch erledigen: Also den Frostschutz im Wischwasser und im Kühlwasser gleichzeitig überprüfen. Denn Eis im Kühlsystem kann zu einem Motorschaden führen. Für die Messung muss der Motor unbedingt kalt sein – ansonsten besteht eine Verbrennungsgefahr durch kochendes Wasser. 

Winter-Extra-Tipp von A1A Automotive

Wenn Sie selbst kein Messgerät haben oder es nicht anschaffen möchten, sollten Sie die Frostschutzwerte von Wischwasser und Kühlwasser auf jeden Fall in der Werkstatt Ihres Vertrauens nachmessen lassen – zum Beispiel im Rahmen des alljährlichen Winterreifenwechsels.