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Änderungen für Autofahrer im Jahr 2022

Mit dem Start ins neue Jahr 2022 stehen einige Änderungen an. Auch Autofahrer bleiben von den Neuerungen nicht verschont – und das dürfte nicht jedem Verkehrsteilnehmer gefallen. Wir von A1A Automotive erklären einmal die wichtigsten Details.


Änderungen der Preise an der Zapfsäule

Erstmal beginnt das Jahr 2022 für die meisten Fahrzeuginhaber mit einer schlechten Nachricht. Wer hätte gedacht, dass Tanken noch einmal teurer wird. Denn die Preise für Diesel und Benzin ziehen erneut an.
Grund ist der steigende CO2-Preis. Ab 1. Januar erhöht sich der Preis der CO2-Steuer von 25 Euro pro Tonne Kohlenstoffdioxid auf 30 Euro. Dadurch könnte der Liter Benzin 8,4 Cent teurer werden, Diesel 9,5 Cent. Ob sich diese Preiserhöhung am Ende auch an der Tankstelle und somit beim Autofahrer niederschlägt, muss jedoch noch abgewartet werden.
Denn nicht nur der CO2-Preis kann die Kosten für den Sprit in die Höhe treiben, sondern auch der Öl-Preis. Ob dieser 2022 jedoch steigen oder sinken wird, ist laut ADAC derzeit noch schwer vorherzusagen. Auf solche Änderungen kann man definitiv verzichten.


Änderungen der Regeln für Führerscheine und Co

Weitere Änderungen, die 2022 für Autofahrer anstehen, betreffen die Maskenpflicht im Auto und den Führerschein. Autofahrer, die sprichwörtlich noch mit dem „alten Lappen“ unterwegs sind, sollten eine Frist im neuen Jahr unbedingt auf dem Schirm haben. Denn der Führerschein in Papierform muss gegen das Dokument im Kreditkartenformat ausgetauscht werden.
Bis zum 19. Januar 2022 könnten Personen, die zwischen 1953 und 1958 geboren sind, ihren Führerschein umtauschen. Wer es nicht mehr rechtzeitig schafft, hat noch bis zum 19. Juli Zeit, danach droht ein Bußgeld in Höhe von zehn Euro. Die Schonfrist hatte das Verkehrsministerium eingeräumt, um aufgrund von Corona lange Wartezeiten bei den Behörden zu vermeiden.
Für 2022 ist zudem das obligatorische Mitführen eines Mund-Nasen-Schutzes im Verbandskasten geplant – unabhängig davon, wie lange Corona noch das Leben in Deutschland bestimmt.
Wie der ADAC mitteilt, wird dafür die DIN-Norm für Verbandskästen angepasst. Sie schreibt vor, was in das Notfallset gehört. Und das sind ab 2022 zwei Masken. Ab wann die Regel gilt, steht jedoch noch nicht final fest.


Weitere Neuerungen für Autofahrer

Weitere Änderungen für Autofahrer gibt es einige: Die Innovationsprämie für Elektroautos wurde von der neuen Bundesregierung bis Ende 2022 verlängert. Käufer können also auch weiterhin mit einem Zuschuss von bis zu 9000 Euro rechnen. Für mehr Sicherheit auf den Straßen wurde außerdem beschlossen, dass ab 2022 alle Lkw ab 3,5 Tonnen mit einem Abbiegeassistent ausgestattet sein müssen. Das System erkennt dann, ob beispielsweise Fußgänger oder Fahrradfahrer im toten Winkel sind und gibt dann ein entsprechendes Warnsignal ab. Auch neue PKW müssen ab Juli 2022 mit zusätzlichen Assistenzsystemen ausgestattet sein. Vorgeschrieben sind dann unter anderem Geschwindigkeits-, Rückfahr-, Spurhalte- und Notbremsassistenten sowie ein Müdigkeitswarner.