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Tipps und Tricks rund um die Autobatterie

Der Winter ist in diesem Jahr nass und frostig. Eine anstrengende Zeit für Sonnenanbeter – und für unsere Autobatterien: Denn Kälte ist ein echter Killer für das Herz unseres Fahrzeugs.

Kein Wunder, dass es da an dem ein oder anderen frostigen Tag streikt und trotz guten Zuredens nicht anspringen will oder kann. Doch wieso will die Batterie nicht? Und wie kann ich mein Auto trotz Kälte bewegen? Das verraten wir von A1A Automotive hier.

Warum vertragen sich Batterie und Kälte nicht?

Für den Start muss die Batterie eine ausreichende Spannung liefern – sonst springt der Motor nicht an. Aber: Je kälter es ist, desto weniger leistungsfähig ist die Autobatterie. So kann es sein, dass sie es schlichtweg nicht schafft, die nötige Spannung aufzubauen. Manchmal haben wir Glück und das Auto springt trotz frostiger Temperaturen dann doch beim zweiten oder dritten Anlassversuch an – um uns dann nach einigen Stunden Standzeit auf dem Parkplatz jedoch erneut im Stich zu lassen. Das liegt daran, dass sich die Batterie während der Fahrt bei Minusgraden schlechter auflädt, als bei Plusgraden – und nebenbei auch die anderen Verbraucher wie Sitzheizung, Lenkradheizung, Radio und Co. versorgt werden wollen. 

Gibt es weitere Ursachen für Startschwierigkeiten?

Ja. Das Motoröl spielt bei Kälte auch nicht so gut mit, wie an normal warmen Tagen. Schuld ist die Viskosität: Bei niedrigen Temperaturen wird das Öl sehr zähflüssig und bietet mehr Widerstand. Die Folge: Der Anlasser kann den Motor nicht richtig starten und er stottert – und das Auto springt nur mit Mühe oder gar nicht an. Deshalb: Verwenden Sie unbedingt das richtige Motoröl für Ihr Fahrzeug. Wenn Sie unsicher sind, fahren Sie in Ihre Vertrauenswerkstatt.

Wie kann ich meine Autobatterie unterstützen?

Wenn Sie bei kaltem Wetter Ihr Auto starten, schalten Sie erst einmal alle Verbraucher aus, auch das Licht. Der Zündschlüssel sollte nur kurz bis zum Anschlag gedreht werden – wer dort länger verharrt, um die Batterie zum Starten zu zwingen, belastet sie noch mehr und riskiert damit genau das Gegenteil.

Springt das Auto auch nach etwa zehn Sekunden nicht an? Dann gönnen Sie der Batterie zwei Minuten Pause, bevor Sie einen neuen Versuch starten. 

Und wenn nichts mehr geht?

Manchmal streikt die Batterie komplett. Das merken Sie daran, dass das Auto beim Startversuch keinen Mucks mehr macht. Jetzt können nur noch ein Starthilfekabel und ein anderes Fahrzeug inklusive hilfsbereitem Fahrer helfen. Gut, wenn Sie ein Batterieladegerät besitzen: Damit können Sie die Batterie schnell und unabhängig wieder laden. 

Wie kann ich dem Batterie-Kollaps vorbeugen?

Wer die Möglichkeit hat, sollte sein Auto in der kalten Jahreszeit in einer Garage parken. So ist es optimal vor der Witterung und Kälte geschützt. Für den Notfall ist der Kauf eines Batterieladegerätes sinnvoll: Damit kann die Autobatterie in kurzer Zeit aufgeladen werden – ganz ohne ein anderes Fahrzeug oder fremde Unterstützung. Früher oder später sollten Sie Ihre Autobatterie austauschen – denn sie hat eine begrenzte Lebensdauer von etwa vier bis acht Jahren. Ob die Batterie fällig ist, kann auch Ihre Werkstatt beim nächsten Check prüfen.