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Steuern sparen Dank Fahrtenbuch – A1A sagt wie es geht

Das Fahrtenbuch: Was anstrengend und nervig klingt, kann für Unternehmer, Selbsständige, Berufsfahrer und Nutznießer eines Firmenwagens oftmals lbares Geld wert sein!

Wer sein Fahrtenbuch vernünftig und akribisch führt, bekommt im besten Falle am Jahresende vom Fiskus etwas wieder. Wir von A1A Automotive klären in diesem Artikel die wichtigsten Fragen rund um das Führen eines Fahrtenbuchs.

Was wird im Fahrtenbuch vermerkt?

Hier werden Fahrten eingetragen, die mit einem bestimmten Fahrzeug zurückgelegt werden – und zwar alle. Denn nur ein lückenloses Fahrtenbuch hält der späteren Prüfung bei der Steuererklärung stand. Es dient als Bewegungsprofil und Nachweis für tatsächlich zurückgelegte Strecken. Das Fahrtenbuch wird für ein komplettes Steuerjahr vom 1. Januar an geführt. 

Wie pflegt man das Fahrtenbuch richtig?

Wichtig sind: Wer, wie, wann, warum und wohin. Also: Fahrer, Kilometerstand, Streckenlänge in Kilometern, Abfahrtsdatum, Abfahrtsort, Fahrtzweck und Zielort. Und: Es muss lesbar sein. Wer weitere Belege für bestimmte Fahrten wie Tankbelege, Spesenabrechnungen oder Werkstattquittungen hat, sollte diese ebenfalls gut aufbewahren und später mit einreichen.

Wozu benötigt man ein Fahrtenbuch?

Anhand des Fahrtenbuchs lassen sich private von dienstlichen Fahrten sauber trennen – und das kann bei so genutzten Fahrzeugen steuerliche Vorteile bringen. Denn wer nachweisen kann, dass er sein Auto oder seinen Transporter viel häufiger geschäftlich nutzt, zahlt einen geringeren Privatanteil.

Gibt es Alternativen zum klassischen Fahrtenbuch?

Es klingt altmodisch, ist aber dennoch praktisch: das vorgedruckte Fahrtenbuch in Papierform. Sie bekommen es beim Bürobedarf und können hier detailliert die wichtigsten Infos eintragen. Wichtig ist dabei die Selbstdisziplin: Eintragungen sollten immer direkt im Anschluss an die Fahrt vorgenommen werden. Natürlich kann man statt eines klassischen Fahrtenbuchs auch später am PC eine vom Finanzamt anerkannte Software befüllen. Doch hier ist die Gefahr des Vergessens größer, als wenn einen das Fahrtenbuch beim Parken direkt anlächelt. 

Eine weitere Variante ist die elektronische: Hierbei wird im Vorfeld ein entsprechendes Gerät in das Fahrzeug eingebaut, das sämtliche Strecken automatisch dokumentiert. Auch Apps können unterstützen oder GPS-Daten mit dem Fahrtenbuch gekoppelt werden. So oder so gilt: Gebuchte oder eingetragene Daten dürfen nicht nachträglich geändert werden oder abänderbar sein.

Muss jede Fahrt ins Fahrtenbuch eingetragen werden?

Ja. Denn wer ein Fahrtenbuch führt, führt es entweder ganz oder gar nicht. Wenn sich ein Fahrer eines Betriebs zum Beispiel weigert, Eintragungen ins Fahrtenbuch vorzunehmen, kommt es häufig zum Streit zwischen der steuerpflichtigen Person und dem Finanzamt.

Wann muss man das Fahrtenbuch beim Finanzamt abgeben?

Gemeinsam mit der alljährlichen Steuererklärung. Denn es gilt wie beispielweise Quittungen als Beleg. Wer ein elektronisches Fahrtenbuch führt, sollte es bestenfalls ausdrucken und dann beim Finanzamt einreichen. Fahrtenbücher werden stichprobenartig vom Finanzamt überprüft – schummeln lohnt sich also keinesfalls. Bei Unstimmigkeiten kann der Steuerzahler automatisch in die Ein-Prozent-Regelung rutschen, wodurch ihm steuerliche Nachteile entstehen. Und bei bewusster Fälschung droht ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung

Was ist zu tun, wenn das Fahrtenbuch verloren geht?

Kein Fahrtenbuch – kein Nachweis – keine steuerlichen Vorteile. Wer sein Fahrtenbuch verliert, hat also auch bei der Steuererklärung verloren, da es dann nicht berücksichtigt werden kann.